Christen als Pfand für das Leben:
So könnte die Überschrift heißen, für dass, was ich eben in der neuen DVD eines Alpha-Kurses gehört habe. Ich will mal eben aus dem Vortrag wörtlich zitieren. Leider kann ich nicht mit Gewissheit sagen, ob man die erwähnten Namen auch so schreibt, wie sie benannt wurden, daher habe ich mich entschieden sie "phonetisch" zu schreiben. Hier der Bericht:
"Am 31. Juli 1941 floh ein Heftling aus dem Konzentrationslager Ausschwitz. Als Vergeltung wählte die Gestapo willkührlich 10 Menschen aus, um sie in einem unterirdischen Bunker verhungern zu lassen. Sie gingen durch die Reihen und pickten sich die Leute heraus. Einer der Männer hieß Franz Gajovnitchek; als die Wahl auf ihn fiehl, schrieh er auf: "Meine arme Frau, und meine Kinder! Die werde ich nie mehr wieder sehen!" In diesem Moment, trat ein polnischer Mann, mit einer runden Nickel-Brille vor, und sagte: "Ich bin ein katholischer Prister, ich habe keine Frau und keine Kinder, ich möchte an Stelle dieses Mannes hier sterben." Und zur Überraschung aller, wurde sein Angebot angenommen. Maximilian Kolbe hieß dieser Pather. Damals war er 47 Jahre alt. Er ging mit den anderen 9 in den Hungerbunker. Maximilian Kolbe brachte die anderen dazu, zusammen zu beten und zu singen. Der diensthabende Offizier sagte: "Der Bunker sei wie eine Kirche gewesen!" Maximilian Kolbe blieb länger am Leben als die Anderen. Und wurde schließlich am 14. August 1941 durch eine Injektion mit Karbolsäure getötet. 41 Jahre später wurde sein Tod angemessen gewürdigt. Auf dem Petersplatz in Rom. Unter den 150.000 Menschen, 26 Kardinälen, 300 Erzbischhöfen und Bischhöfen, war auch Franz Gajovnitchek. Der Papst beschrieb die Tat Maximilian Kolbes mit folgenden Worten: "Es war ein Sieg, wie der, den unser Herr Jesus Christus errungen hat!" Vor einigen Jahren, laß ich den Nachruf von Franz Gajovnitchek, in der Zeitung "V-Indipendent", er war mit 93 Jahren verstorben. Im Nachruf hieß es das Franz Gajovnitchek einen Großteil seines Lebens, nach der Befreiung aus dem KZ, damit zubrachte, Menschen zu erzählen, was Maximilian Kolbe getan hatte. Und wie er sein Leben gerettet hatte. Er ist an seiner Stelle gestorben. Stellvertretend, für ihn, im Tausch für ihn. Noch erstaunlicher war die Tat Jesu!"
Nochmal zurück, zu dem was ich gestern hier geschrieben habe:
http://www.mitbetzentrale.de/index.php?topic=13.0 Ich wünsche mir sehr, dass dieser Mann von der oben erwähnten Geschichte um Kolbe hört. Inzwischen, ist es sogar so, dass ich eingesehen habe, dass ich seit ich klein war bei allen Nachrichten stets bei derartigen Fällen immer am Verurteilen war. Mir ging es da wie dem Prädiger, des Alpha-Kurses - Nicky Gumbel. Ich urteilte, obwohl nicht ich sondern Gott nach einem Urteil gefragt wurde. Das war natürlich nichts anderes als Anmaßung - und dennoch fühlte ich mich sogar gut, diese Taten zu verfluchen. Ich glaube fest, dass in dieser Zeit die Engel- und die Dämonenwelt am Sebelwätzen waren. Über mich freute sich der Teufel. Aber Gott gab ihm eine Antwort - in Jesus! Ich war im Unrecht und wünschte es sei ungeschähen. Stellen wir uns unter den Schutz Jesu, so sind wir jedoch erneut gereinigt von Schuld. Darum möchte ich mich an dieser Stelle erneut bedanken. Ich war auch kein Vorbild, in ein paar anderen Dingen - die er ganz genau kannte. Aber er kannte ebenso mein Herz und vergab mir. Jesus sah wie es in mir arbeitete. Danke, dass ich dank Dir Jesus ein neuer Mensch bin und lass uns bereit sein, wie der Pather, für andere ein zu treten! Diese Geschichte erinnert mich an einen Dialog, den ich mit meiner Mutter führte. Ich war entsetzlich traurig - und wollte lieber im Himmel als auf Erden wandeln. Da sagte meine Mutter mir: "Alexander, Du kannst Gott nicht vorschreiben, selbst wenn du Engel würdest, für wen du es würdest!" Damals war meine einzige Hoffnung ein Engel für die Frau meines Herzens zu werden. Und so merkte ich, ich müßte um längen demütiger vor Gott werden, als mir das bislang klar war. Gott ist sogar erhaben, wenn du zu ihm sagst: "Hey Gott, entweder Du gibst mir (Name) zur Frau, oder ich höre auf zu Leben!" So lernte ich nach und nach, dass ich nichts war - Gott aber längst alles. Und er kennt unsere Wünsche.
Jesus in Matthäus 7:9-12
"Wenn ein Kind seinen Vater um ein Stück Brot bittet, wird er ihm dann einen Stein geben? (10) Wenn es um einen Fisch bittet, wird er ihm etwa eine giftige Schlange anbieten? (11) Wenn schon ihr hartherzigen sündigen Menschen euren Kindern Gutes gebt, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen gute Gaben schenken, die ihn darum bitten! (12) So wie ihr von den Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch. Das ist - kurz zusammengefaßt - der Inhalt der ganzen Heiligen Schrift."
(Hoffnung für alle-Übersetzung)